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Keine Raubkatze wird im südlichen Afrika so stark bejagt wie der Karakal. Der Vierbeiner mit den Pinselohren reißt nämlich immer wieder Schafe und erregt so den Zorn der Farmer
Karakale, wissenschaftlich Caracal caracal, gehören zur Familie der Katzen. Im Gegensatz zu Löwen und Leoparden kommen Karakale in großen Teilen des südlichen Afrikas noch häufig vor. Außerdem leben Karakale noch in der Türkei, in den Küstenregionen der Arabischen Halbinsel sowie im Südwesten Asiens.
Der Körper eines ausgewachsenen Karakalkaters ist bis zu 100 Zentimeter lang. Die Vierbeiner wiegen 13 bis 18 Kilogramm. Weibchen sind etwas kleiner und leichter.
Sie sind mit einer Körperlänge von etwa einem Meter etwas kleiner als Europäische Luchse, tragen wie diese aber schwarze Haarbüschel an jeder Ohrspitze. Diesen Pinselohren verdanken die Karakale ihren Namen: Er leitet sich vom türkischen Wort karakulak ab – übersetzt bedeutet das: Schwarzohr.
Tagsüber verstecken sich die scheuen Einzelgänger am liebsten im Gestrüpp. Nachts streifen Karakale auf der Suche nach Beute lautlos durch ihr Revier.
Karakale leben in Teilen Afrikas, Asiens und der Arabischen Halbinsel
© GEOlino
Karakale jagen vor allem kleinere Säugetiere wie Mäuse, Hasen oder…
Karakale werden zunehmend als exotische ‚Luxus-Haustiere‘ gehalten, dafür sind sie aber absolut nicht geeignet. Ihren Ansprüchen kann man nicht gerecht werden.
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Als Stubentiger eignen sich Karakale aus mehreren Gründen nicht. Die Tiere artgerecht in einer Wohnung zu halten, ist schlichtweg nicht machbar. Die Raubkatzen benötigen tagsüber viel Ruhe, was in einem Haushalt im Normalfall nicht möglich ist.
Beim Spaziergang mit rosa Halsband, beim Spielen mit einer Plastikflasche in einem Bett oder beim Kuscheln mit der Besitzerin: Aktuell kursieren in den Sozialen Medien Bilder einer jungen Kärntnerin zusammen mit ihrem besonderen Haustier, einem Karakal. Im Chat mit „klagenfurt_elite“ behauptet das Mädchen: „Ich wollte einfach etwas haben, was keiner hat. Wir haben es dann in Belgien gekauft.“
Natürlich sorgt so ein Haustier für Reaktionen, die nicht immer positiv ausfallen. „Ich finde es eine bodenlose Frechheit, solch ein Tier in einem Privathaushalt zu halten“, schreibt eine 5 Minuten-Leserin. Mit einer Nachricht an die Redaktion hofft sie, die Gesellschaft auf diese „Grausamkeiten gegenüber Wildtieren“ aufmerksam zu machen. Sie fordert, rechtliche Konsequenzen für die Haltung des Karakals.
Zum Thema rechtliche Konsequenzen: Diese sind nicht sehr abwegig. Denn immerhin ist die Haltung in Österreich verboten. „Die Haltung von Wildkatzenarten wie Serval, Karakal oder der asiatischen Leopardkatze ist, im Sinne des § 9, Ziffer 10 der 2. Tierhaltungsverordnung, für Privatpersonen verboten“, informiert das Land Kärnten. In Zoos oder wissenschaftlichen Einrichtungen ist die Haltung gemäß dem Tierschutzgesetz erlaubt.
Zur Erinnerung: Die junge Kärntnerin ist nicht die Erste mit so einem einzigartigen Haustier. Vor einiger…