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Viele von den Socken und Strumpfhosen, die am 24. Dezember wieder unterm Baum landen, werden in diesen Tagen produziert. Ein Großteil davon - 12 000 bis 15 000 Paar pro Tag - immer noch am Stammsitz in Schmallenberg, mitten im Sauerland, wo die Firma vor mehr als 120 Jahren gegründet wurde.
Die nächste Autobahnauffahrt ist eine Dreiviertelstunde entfernt, die Bahn hat den Ort seit einer Ewigkeit vom Netz genommen. Pendeln? Kommt hier eher nicht infrage, Falke beschäftigt den halben Ort. Manche Mitarbeiter arbeiten bereits in der dritten oder vierten Generation im Unternehmen.
So wie die Familie Falke selbst. Der Gründer Franz Falke-Rohen war eigentlich Dachdecker; wenn im Winter nichts zu tun war, arbeitete er als Saisonstricker und eröffnete irgendwann seine eigene Strickerei. Von ihm übernahm sein Sohn und baute das Geschäft aus. 1938 erwarb er im Zuge der "Arisierung" günstig die Strickwarenfabrik des jüdischen Unternehmers Arthur Stern.
In den Fünfzigerjahren stiegen seine Söhne in den Betrieb ein, seit 1990 sind deren Söhne die Gesellschafter, Franz-Peter und Paul Falke. Aktueller Jahresumsatz: 225 Millionen Euro.
…Zur Stippvisite in Wien: Kristina Falke, Head of Global PR bei FALKE, traf MADONNA zum Talk über die Arbeit im Familienunternehmen und verriet, warum man auch im Sommer unbedingt Strümpfe tragen sollte...
„Bis vor ein paar Jahren, waren wir noch ein gut gehütetes Geheimnis“, sagte Kristina Falke schmunzelnd, bei ihrem Kurzbesuch in Wien. Doch das 1895 gegründete Strumpf-Unternehmen aus Schmallenberg ist längst aus dem beschaulichen Sauerland in die große weite Welt getreten. Mit mehr als 3.000 Mitarbeitern sind FALKE Strümpfe von Kopenhagen bis Kapstadt ein fester Bestandteil vieler Kleiderschränke – und schmücken unter anderem auch die Füße von Kendall Jenner und George Clooney.
Doch auch über das Ursprungsprodukt der Socke ist FALKE längst hinaus. Anstatt stets wechselnden Trends zu folgen, setzt das deutsche Unternehmen seit jeher auf Nachhaltigkeit, hochwertige Materialien und innovative Designs. Im MADONNA-Talk verrät Kristina Falke wie sie als Kommunikations-Chefin stets am Puls der Zeit bleibt, und dennoch die 128-jahrelange Tradition nie aus den Augen verliert.
Erfolgsrezept: Hochwertige Materialien garantieren ein angenehmes Tragegefühl.
© Falke
Frau Falke, erst gestern waren Sie bei den Couture Shows in Paris, heute sind Sie für 24 Stunden in Wien. Wie packen Sie für einen Kurztrip Ihren Koffer? Wählen Sie erst die Strümpfe,…
Paul, 51, und Franz-Peter Falke, 58, sind Vettern. Im sauerländischen Schmallenberg machen sie vor, wie man auch noch in Deutschland Textilien herstellen kann. In ihrem Fall sind das vornehmlich Strümpfe, aber mittlerweile auch Wäsche und Sportbekleidung. Die Herren geben sich bescheiden, pochen auf Tugenden wie Fleiß, Anstand und Erfindungsgeist.
SZ: Herr Falke, wie bringen Sie die Menschen dazu, mehr als zehn Euro für ein Paar Strümpfe auszugeben, die in Hosenbeinen und Schuhen verschwinden?
Franz-Peter Falke: Socken sind keine Gebrauchsartikel, sondern modische Accessoires und essentiell für das menschliche Wohlbefinden.
SZ: Was unterscheidet Ihr Produkt von der billigeren Importware?
Paul Falke: Material, Verarbeitung, Komfort, längere Haltbarkeit. Wir setzen uns intensiv mit der Anatomie der Menschen auseinander, stellen auf die Funktion ab, wie bei den Sportsocken. Wir haben unsere Marke über Jahrzehnte aufgebaut. 90 Prozent der Deutschen verbinden unseren Namen mit Beinbekleidung und Fortschrittlichkeit.
SZ: Ihre Maschinen in Schmallenberg laufen in drei Schichten rund um die Uhr. Ziehen Ihre Leute und der Betriebsrat da mit?
Franz-Peter Falke: Die sind oft bessere Unternehmer als wir selbst. Der Betriebsrat gibt uns gute Tipps. Viele Mitarbeiter arbeiten in der dritten oder vierten Generation bei uns.
SZ: Der Textil-Unternehmer Grupp wirbt offensiv mit seiner Trigema-Fertigung in Deutschland…