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Sport, Safety, Customer Solutions und Adventure Park - im Laufe der Jahre haben wir uns ein solides Fundament geschaffen. Unsere vier Geschäftsbereiche machen uns weitgehend unabhängig von Marktschwankungen. Das gibt uns den nötigen Freiraum für Kreativität und genügend Spielraum für die Entwicklung der besten Produkte in jedem Segment.
Die Firma Edelrid weist in der aktualisierten Gebrauchsanleitung für den Bremsassistenten OHMEGA auf Gefahr durch unbeabsichtigtes Auslösen des Verschlussmechanismus hin. Es kann unter ungünstigen Umständen zum Aushängen des Seiles aus dem Bremsassistenten kommen.
Als Maßnahme zur Senkung des Risiko eines Bodensturzes wird die Hintersicherung mittels einer Expressschlinge empfohlen.
Die DAV-Sicherheitsforschung gibt Einordnung und ergänzende Sicherheitshinweise im Artikel Risiken bei Verschlussmechanismen von Bremsassistenten.
Zum gegenwärtigen Stand und bis auf Weiteres wird empfohlen, stets eine Hintersicherung (Backup gegen unbeabsichtigtes Aushängen des Seiles) anzubringen, wenn nicht leicht ein zusätzlicher Sicherungspunkt oberhalb des Bremsassistenten OHMEGA eingehängt werden kann.
Bremsassistenten an sich sind nicht unsicher, sondern eine gute Entwicklung im Klettersport. Sie können helfen, Risiken durch Gewichtsunterschiede in einer Seilschaft zu mindern. Bis eine Norm für diese neue Produktgruppe vorliegt, sollten Anwender allerdings die Verschlusssicherheitsstufe von Bremsassistenten niedriger einschätzen als bei Sicherungsgeräten.
Die aktualisierte Gebrauchsanleitung des OHMEGA findet sich auf der Website des Herstellers Edelrid: 54732_GAL_OHMEGA_DINA4_Homepage_ANSICHT.pdf
Darüber hinaus informiert Edelrid, dass im April 2026 in einer Kletterhalle ein OHMEGA entdeckt worden ist, bei dem eine Schraubverbindung nicht korrekt war. Hülse und Schraube waren inkorrekt in der gleichen Richtung eingesetzt…
Ab Oktober 2026 verbietet die EU den Einsatz bestimmter PFAS in Alltagstextilien wie Regenjacken, sogenannte Ewigkeitschemikalien, die sich in der Umwelt kaum abbauen. Persönliche Schutzausrüstung, zu der auch Kletterseile zählen, ist von diesem Verbot aktuell ausgenommen. EDELRID hat sich trotzdem entschieden, nicht mehr auf diese Technologie zu setzen, und macht damit einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung verantwortungsbewusstes Handeln.
Bereits 2018 brachte EDELRID das weltweit erste UIAA-Dry-Seil mit PFAS-freier Beschichtung auf den Markt. 2020 setzte sich das Unternehmen das Ziel, bis 2026 vollständig auf die umstrittenen Chemikalien zu verzichten. Das Ergebnis übertrifft dabei sogar die eigenen Vorgaben: Der UIAA-Standard erlaubt eine Wasseraufnahme von bis zu 5 % des Eigengewichts. Die PFAS-freien Eco Dry Seile erreichen Werte von nur 1 bis 2 %, bei gewohnt hoher Abriebfestigkeit und geringem Gewicht.
CEO Vitus Wuhrer sieht darin mehr als ein technisches Detail. Man zeige damit, dass "Innovation, Zuverlässigkeit und Verantwortung im Bereich persönliche Schutzausrüstung möglich sind".
Im NEO 100 3R steckt zu 100% recyceltes Material aus gebrauchten Kletterseilen. Das BIRDLIME 1R ist das erste synthetische Kletterseil, das aus nachwachsenden biobasierten Rohstoffen hergestellt ist. Zwei unterschiedliche Ansätze mit…